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Campgrounds und Zelten im Südwesten der USA


Anza Borrego State Park
Anza Borrego State Park


Wer mit dem Wohnmobil unterwegs ist, findet in allen größeren Städten und in der Nähe der Nationalparks speziell für Wohnmobile eingerichtete RV-Parks (die Amerikaner nennen ihre Wohnmobile Recreational Vehicle). Die meisten besitzen neben guten sanitären Anlagen auch einen Münz-Waschsalon mit Waschmaschinen (laundry) und Wäschetrocknern (dryer), einen kleinen Laden und einen Swimmingpool. Die einzelnen Stellplätze besitzen in der Regel full hookup, d.h. komplette Anschlüsse für Frischwasser, Abwasser und Strom. Oft findet man auch sogenannte drivethru- Stellplätze, in die man ohne rangieren zu müssen vorwärts hinein- und wieder hinausfahren kann.

Neben diesen meist privat geführten RV-Parks gibt es die KOA-Plätze (Kampgrounds of America), die zu einem privaten Franchiseunternehmen gehören und sowohl für Zelte als auch für Wohnmobile eingerichtet sind. Kinder sind auf den KOA-Plätzen, im Gegensatz zu vielen RV-Parks, immer willkommen. Wer sich eine KOA-Karte besorgt, erhält auf alle Übernachtungen einen Rabatt von 10 Prozent. Die Stellplätze sind meist recht groß mit Tischen, Bänken und Grillmöglichkeit.Zur Standardausstattung der KOA-Campgounds gehören Waschmaschinen und saubere Toilettenanlangen mit warmen Duschen, Kinderspielplätze, manchmal auch ein Swimmingpool. Auf vielen KOA-Campgrounds kann man daneben kleine Kabins (Blockhütten) mit Veranda und Hängeschaukel mieten. Diese sind allerdings recht spartanisch ausgestattet (ein kleiner Holztisch, eine Heizung und vier Betten mit Matrazen ohne Bettzeug). Sie besitzen auch kein eigenes Badezimmer, d.h. man muss die sanitären Enrichtungen des Campingplatzes mit benutzen.



Lost Dutchman State Park
Campground im Lost Dutchman State Park


Eine Alternative für alle, die ab und zu auf Komfort verzichten können, sind die landschaftlich sehr schön gelegenen State Parks, deren Stellplätze in der Regel auch für kleinere Wohnmobile geeignet sind und teilweise Elektrizitätsanschluß besitzen. Zur Ausstattung gehört auch meist eine zentrale dumpstation (Abwasserstelle) sowie Toiletten und warme Duschen. Wer mit dem Zelt oder einem kleineren Pickup-Camper unterwegs ist, hat darüberhinaus die Auswahl unter den vielen NF-(National Forest) oder BLM (Bureau of Land Management)- Campgrounds abseits der Hauptstraßen. Sie bieten zwar noch weniger Komfort (die sanitären Einrichtungen beschränken sich in der Regel auf Plumpsklos und eine Frischwasserstelle), aber dafür Natur, Einsamkeit und Outdoorerlebnis pur.


Canyon de Chelly Campground
Campground in der Nähe des Canyon de Chelly

Die Campingplätze innerhalb der Nationalparks zählen, was die sanitäre Ausstattung anbetrifft, meist ebenfalls zur Einfachkategorie. Gleichzeitig ist die Anzahl an Stellplätzen aus Naturschutzgründen recht begrenzt, so daß es in den Sommermonaten oft zu Übernachtungsproblemen kommt. Wer in dieser Zeit unterwegs ist, sollte bereits früh am Morgen eintreffen, da eine Reservierung nicht möglich ist und die Stellplätze nach dem Prinzip "first come, first serve" vergeben werden. Wer dennoch keinen Platz mehr findet oder mehr Komfort sucht, findet in der Regel an den Zufahrtsstraßen oder in den Ortschaften außerhalb der Nationalparks einige Ausweichmöglichkeiten.


National Forest Campground
Übernachtung auf einem National Forest Campground in Colorado

Bei mehrtägigen Wildniswanderungen hat man die Möglichkeit, auf sogenannten backcountry campsites zu übernachten. Obwohl diese Zeltplätze in der Regel nur einfache Übernachtungsstellen sind, sollte man sie benutzen, um die Eingriffe des Menschen in die Natur auf ein Minimum zu beschränken. Wildes Campen ist in Amerika ebenfalls möglich, allerdings nur in National Forests bzw. National Grasslands, auf BLM-Gebiet und in Wilderness Areas. Hier darf man sich auch abseits der Straßen und der ausgewiesenen Campingplätze irgendwo in der Natur ein stilles Plätzchen für die Nacht suchen - vorausgesetzt, man verläßt den Ort so, wie man ihn vorgefunden hat. Verboten ist wildes Zelten generell auf Privatland und innerhalb der Nationalparks und Monuments. Ebenfalls nicht erlaubt ist das in Europa oft praktizierte und geduldete Übernachten im Wohnmobil auf Parkplätzen und Straßen innerhalb der Städte.


Car Camping
Car Camping in der Nähe von Silverton

Die Öffnungszeiten der Campingplätze richten sich nach Besucheraufkommen, Klima und Höhenlage. Während in den tiefergelegenen Regionen die Plätze in der Regel ganzjährig geöffnet sind, werden in den Gebirgsgegenden die meisten Plätze zwischen Mitte September und Ende Mai geschlossen. Telefonische Reservierungen, empfehlenswert vor allem in der Hauptreisezeit von Juli bis August, sind meist nur bei den Privatplätzen möglich. Als Sicherheit wird der Betrag schon im Voraus vom Kreditkartenkonto abgebucht. Vor Ort erhältlich sind die recht umfangreichen, aber nicht vollständigen Campingführer von Wheelers und Woodall, sowie der kostenlose KOA Directory Road Atlas and Camping Guide.


l Wave
Zeltplatz im Gebiet der Coyote Buttes North

Wer gerne in freier Natur übernachtet und für dieses Erlebnis bereit ist, auf verschiedene Annehmlichkeiten zu verzichten, sollte für einen USA-Urlaub unbedingt seine Zeltausrüstung mitbringen. Wer diese nicht hat oder nicht soviel Gepäck mitschleppen will, kann sich das meiste an Ort und Stelle in den Outdoorläden größerer Städte besorgen. Dort findet man alles - von Zelt, Schlafsack und Isomatte bis hin zu Taschenlampe, Benzin- oder Gaskocher - und oft zu günstigeren Preisen als in Europa. Die beste Zeit für einen Zelturlaub sind die Sommermonate von Mitte Juni bis Mitte September. In ausgesprochenen Gebirgsregionen muß man allerdings auch im Sommer mit sehr kalten Nächten rechnen. Wer sich abends ein Lagerfeuer macht, einen warmen Schlafsack besitzt und morgens wartet, bis die Sonne herauskommt, kann aber auch eine solche Frostnacht noch relativ gemütlich überstehen.


Trona Pinnacles
Wildnisübernachtung bei den Trona Pinnacles

Unangenehmer sind da schon die in den Sommermonaten recht häufigen Gewitter - nicht allein wegen des Regens, sondern vielmehr wegen der zum Teil extrem starken Stürme, die den Zeltaufbau mitunter zur akrobatischen Geduldsprobe machen. Die Böen erreichen dabei Windstärken bis zu 150 km/h. Selbst wenn man das Zelt optimal zur Windrichtung aufstellt, kann es dann passieren, daß der Wind plötzlich die Richtung wechselt. Versuchen Sie in diesem Fall, das Zelt mit möglichst vielen Leinen zusätzlich abzuspannen und falls möglich, das Fahrzeug schützend vor das Zelt zu parken.







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