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Corona Arch

Nachdem ich gestern das einmalige Kunststück vollbracht habe, am Trailhead zum Corona Arch den falschen Weg zu nehmen - nämlich nach links, über die Gleise und dann einem mit Steinmänchen markieten Weg entlang in einen recht einsamen, aber auch sehr hübschen Canyon - werde ich es heute noch einmal probieren. Vielleicht sollte man ja, bevor man losgeht, erst einmal auf die Karte schauen und am Trailhead die Wegbeschreibung lesen :-)

Auf jeden Fall ist es jetzt am frühen Morgen noch herrlich frisch und kühl. Das ist der Vorteil, wenn man nur ein paar Meilen entfernt am Ufer des Colorado zeltet. Morgenstund hat Gold im Mund - hier im Südwesten und noch dazu im August gilt das ganz besonders. Vor allem hat man dann die wunderschöne Natur noch ganz für sich alleine.

Sollte man denken ...


Corona Arch

Corona Arch - einer der schönsten Steinbögen des Südwestens

Beim Corona Arch angelangt, fällt mir sofort ein langes Kletterseil auf, das genau in der Mitte dieses riesigen Steinbogens von oben herunterhängt. Ganz allein und einsam hängt es da in der kühlen Morgenluft. Allerdings ist weit und breit niemand zu sehen, dem es zu gehören scheint. Da man mit so einem Seil in der Mitte keine richtig schönen Fotos machen kann, gehe ich zuerst einmal durch den Corona Arch hindurch auf die andere Seite. Inzwischen ist auch die Sonne schon über den Berg, und damit wird es sofort richtig heiß. Schatten gibt es nur direkt unter dem Steinbogen oben an den Felsen. Gerade als ich es mir dort gemütlich mache, um eine Pause zu machen und Wasser zu trinken, sehe ich ein paar junge Männer, die zielstrebig auf den Steinbogen und das Kletterseil zugehen. Aha, das ist also das Geheimnis.


Corona Arch

Der Corona Arch ist 32 Meter breit und 42 Meter hoch

Nach einem freundlichen 'Hello - Good Morning' frage ich einen von ihnen, was sie vorhaben. Ganz einfach - in einem großen Bogen hoch auf den Steinbogen, dort haben sie gestern abend schon zu zweit das Seil befestigt, dann wird sich einer nach dem anderen einbinden und die 42 Meter frei in der Luft hängend abseilen. Ein Fun-Abenteuer der Extraklasse. Das hört sich ja richtig spannend an, vielleicht war es ganz gut, dass ich heute noch einmal hierher gekommen bin. Jetzt gibt es zusätzlich noch etwas Interessantes zu sehen. Nicht nur Steinbogen solo, sondern Steinbogen plus Abseilen...

Die erste Schwierigkeit ist allerdings, überhaupt erst einmal nach oben an die Abseilstelle zu kommen. Schon das erfordert Klettergeschick und Mut, denn nachdem man auf dem ziemlich glattpolierten, sandigen und abschüssigen Fels die Basis des Felsbogens erreicht hat, muss man ungesichert und ziemlich steil am irgendwie doch nicht sehr breiten Steinbogen nach oben klettern. Zwei aus der Gruppe beschließen schon bei diesem Anblick, sich das Ganze doch lieber von unten anzuschauen.


Rappel Corona Arch

Waghalsige Abseilaktion am Corona Arch

Oben gehen jetzt die ersten zwei vorsichtig bis zur Mitte. Von unten sieht das ganz schön hoch aus und von oben wahrscheinlich ganz schön tief. Dann erklärt der eine dem anderen, was er tun muss und wie man sich richtig einbindet. Das scheint also der Abseilexperte zu sein. Gut zu wissen, dass sich zumindest einer da oben auskennt. Der andere geht jetzt langsam, Schritt für Schritt am angespannten Seil auf die Felskante zu, dann ein erster prüfender Blick nach unten, Zögern, dann wieder ein paar Schritte, Innehalten, nochmal ein Blick, und schließlich ein letztes beherztes Abstoßen von Wand - frei am Seil hängend zwischen Himmel und Erde, was für ein tolles Gefühl muss das sein!


Corona Arch

Corona Arch - zwischen Himmel und Erde

Bei diesem Anblick bekommt man ja selbst Lust, das einmal auszuprobieren. Einer aus der Gruppe, mit dem ich mich schon die ganze Zeit übers Klettern unterhalten habe, und der mir erzählt hat, dass er sich gestern mit seinem Freund hier bei Mondschein abgeseilt hat, scheint meine Gedanken zu erraten. Lachend fragt er mich, ob ich den anderen hinterherklettern und mich ebenfalls abseilen möchte. Na klar, will ich. Was für eine Frage!


Corona Arch

Corona Arch - zwischen Himmel und Erde

Aber dann fällt mir ein, dass da oben ja noch sieben andere sitzen, die alle darauf warten, sich abzuseilen und die natürlich alle vor mir an der Reihe wären. Sieben mal 20 Minuten sind 140 Minuten, das sind ja fast zweieinhalb Stunden, oje. Da müsste ich noch bis kurz nach eins hier in der Mittagshitze braten. Vom vielen Hin- und Herlaufen und Fotos machen in der prallen Sonne habe ich schon jetzt fast einen Sonnenstich :-)

Aber eine tolle Idee ist das schon. Irgendwann werde ich das sicher auch machen. Also dann, danke nochmal für das tolle Angebot, und für die tollen Bilder. Ich schick sie euch per Email, sobald ich wieder in Germany bin. Nice to meet you, have a good day. I'll keep this wish in my heart ...







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