Adipositas in Amerika – Eine ernste Gesundheitslage

Adipositas (starkes Übergewicht mit einem Body‑Mass‑Index ≥ 30) ist in den Vereinigten Staaten ein weit verbreitetes Gesundheitsproblem. Sie gilt als chronische Erkrankung und ist Risikofaktor für viele weitere Krankheiten wie Diabetes, Herz‑Kreislauf‑Erkrankungen und bestimmte Krebsarten.

Wie viele Erwachsene haben Adipositas?

  • Rund 40 % der erwachsenen Bevölkerung in den USA sind adipös – das bedeutet, etwa 4 von 10 Erwachsenen haben einen BMI von 30 oder höher. (CDC Deutschland)
  • Innerhalb dieser Gruppe gilt etwa 9–9,4 % als schwer adipös (BMI ≥ 40), ein extrem hohes Maß an Übergewicht. (CDC Deutschland)

Diese Zahlen stammen aus den neuesten Veröffentlichungen der Centers for Disease Control and Prevention (CDC), basierend auf nationalen Gesundheits‑Erhebungen. (CDC Deutschland)


Entwicklung über die Zeit

Die Adipositas‑Rate in den USA ist in den letzten Jahrzehnten stark gestiegen:

  • Ende der 1990er lag die Prävalenz bei etwa 30 % oder darunter.
  • Heute überschreitet sie regelmäßig die 40‑Prozent‑Marke in vielen Bevölkerungsgruppen – und in einigen US‑Bundesstaaten leben bereits über 40 % der Erwachsenen mit Adipositas. (USAFacts)

Diese Entwicklung zeigt, wie stark das Problem in den USA geworden ist – mit einer Verdopplung und sogar Verdreifachung der Raten in manchen Regionen im Vergleich zu vor 20–30 Jahren. (USAFacts)


Unterschiede nach Bundesstaaten

Adipositas ist regional sehr unterschiedlich verteilt:

  • In einigen Bundesstaaten wie West Virginia, Arkansas oder Mississippi haben mehr als 40 % der Erwachsenen Adipositas. (USAFacts)
  • In anderen Regionen, z. B. Colorado, Hawaii oder im Nordosten, liegen die Raten eher bei 25 – 30 %. (USAFacts)

Insgesamt gehört kein US‑Bundesstaat mehr zu denen mit einer Adipositas‑Rate unter 25 %, was die starke Verbreitung unterstreicht. (CDC Deutschland)


Unterschiede nach Alter, Bildung und Ethnie

Die CDC‑Daten zeigen, dass Adipositas nicht alle Gruppen gleichermaßen betrifft:

  • Die höchste Prävalenz finden sich oft bei Erwachsenen im mittleren Alter (ca. 40–59 Jahre). (CDC Deutschland)
  • Menschen mit niedrigerem Bildungsniveau haben tendenziell höhere Adipositasraten als Personen mit Hochschulabschluss. (CDC Deutschland)
  • Statistik‑Erhebungen zeigen auch Unterschiede nach ethnischer Zugehörigkeit – z. B. sind bestimmte Gruppen wie nicht‑spanische Schwarze und Hispanics tendenziell stärker betroffen als andere. (CDC Deutschland)

Ursachen und Risikofaktoren

Adipositas entsteht nicht nur durch „zu viel Essen“. Sie ist ein komplexes Zusammenspiel aus:

  • Ernährungsgewohnheiten: hohe Kaloriendichte, verarbeitete Lebensmittel
  • Bewegungsmangel: sitzende Lebensweisen
  • Sozioökonomische Faktoren: eingeschränkter Zugang zu gesunder Ernährung
  • Biologische Faktoren: Genetik, Stoffwechsel
  • Umgebungsfaktoren: wenig sichere Räume für Bewegung

Die CDC betont, dass es falsche Vorstellungen gibt, Adipositas sei allein eine Frage der Selbstdisziplin – tatsächlich spielen viele externe Einflüsse eine Rolle. (CDC Deutschland)


Gesundheitliche Folgen

Adipositas erhöht signifikant das Risiko für:

  • Typ‑2‑Diabetes
  • Herz‑Kreislauf‑Erkrankungen
  • Bluthochdruck
  • Bestimmte Krebsarten
  • Gelenkprobleme und metabolische Syndrome

Da viele dieser Erkrankungen chronisch und kostenintensiv sind, trägt Adipositas auch zur Belastung des Gesundheitssystems bei. (CDC Deutschland)


Zusammengefasst

  • Etwa 40 % der erwachsenen Bevölkerung in den USA leiden an Adipositas. (CDC Deutschland)
  • Schwer adipös sind rund 9–9,4 % der Erwachsenen. (CDC Deutschland)
  • In einigen Bundesstaaten liegt die Prävalenz bei über 40 %. (USAFacts)
  • Adipositas betrifft verschiedene Alters‑, Bildungs‑ und ethnische Gruppen unterschiedlich. (CDC Deutschland)

Fazit

Adipositas bleibt in den USA ein verbreitetes und wachsendes Gesundheitsproblem. Trotz vieler öffentlicher Gesundheitsprogramme sind die Raten auf einem hohen Niveau, und regionale sowie soziale Unterschiede zeigen, dass noch viel getan werden muss – von Prävention über Ernährungsaufklärung bis zu breit zugänglichen Behandlungsangeboten.


Wenn du möchtest, kann ich dir auch eine internationale Vergleichsstatistik geben – z. B. wie sich die USA im globalen Vergleich schlagen!